Das Sakrament der Firmung

 

In der Apostelgeschichte berichtet der Verfasser:

Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist.“ (Apg 8,14–17)

Wie einst an Pfingsten wird im Sakrament der Firmung der Heilige Geist in Fülle mitgeteilt. Was in der Taufe grundgelegt wurde, wird in der Firmung gestärkt:

Sie verwurzelt uns tiefer in der Gotteskindschaft, die uns sagen lässt: „Abba, Vater!“ (Röm 8,15);
sie vereint uns inniger mit Christus;
sie vermehrt in uns die Gaben des Heiligen Geistes;
sie verbindet uns vollkommener mit der Kirche;
sie schenkt uns eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, um in Wort und Tat aus dem Glauben zu leben und das Evangelium Jesu Christi zu bezeugen.
So empfangen wir von Neuem die Beauftragung, auf je eigene Weise lebendige Glieder der Orts- und Gesamtkirche zu sein. Der Heilige Geist gibt uns die Kraft, diesem Auftrag gerecht zu werden. (entnommen: Gotteslob Nr. 577,1)