1. Rehhofer RepairCafe

Am 16. November fand unser 1. RepairCafé statt, organisiert vom  Umweltausschuss in Kooperation mit dem Treffpunkt Rif. Etwa 70 defekte Artikel wurden gebracht. Dank der geschenkten Zeit und dem gratis zur Verfügung gestellten KnowHow von freiwilligen Helfern konnten 3/4 der Artikel repariert und vor der Mülltonne gerettet werden! Ein großes Lob dem RepairTeam!!

Erntedank und Dankfest für unsere Ehrenamtlichen

Das Erntedankfest wurde heuer in Rehhof als Dankfest für alle ehrenamtlich Engagierten gefeiert. 136 Personen sind derzeit über das Jahr verteilt in Rehhof in unterschiedlichem Ausmaß im Einsatz um ihren Beitrag zu einem gelingenden lebendigen Pfarrleben zu leisten. Von den großen Pfarr-Veranstaltungen, wie dem Maibaumfest, wo ca. 60 Personen im Einsatz sind, dem Adventmarkt und Flohmarkt, mit etwa 44 Mitarbeitern, den Pfarrblattausträger/innen, Caritas-Sammler/innen, Pfarrbüchereiteam, Anklöcklern, Christbaum-Team, Weihnachtskrippe- oder Ostergrab-Aufstellen, von den Ministranten und Jungschar bis zu den Senioren, vom Mesnerdienst, Kirchenputz bis zu den vielen Kuchenbäckerinnen für Feste, Pfarr-Frühschoppen, etc.

Nach dem Gottesdienst gestalteten die Ministranten das Festprogramm im Pfarrsaal. In einem eigens angefertigten Video von der 1. Rehhofer Mini-Show „Wanted“ wurden verschiedene Ehrenamtliche beschrieben, die es dann von allen Anwesenden zu erraten gab. Es gab auch Siegerprämien für alle, die Personen erraten haben, wie etwa Gutscheine für ein Mitsingen bei der Frauenrunde, eine Gratis-Leberkäs-Semmel beim nächsten Flohmarkt, ein Hausbesuch von den Anklöcklern, etc. Nach der Rate-Show wurde die eigens verfasste Rehhofer Ehrenamts-Hymne uraufgeführt, bei der alle kräftig mitsangen!

Die Kollekte des Erntedank-Gottesdienstes (€ 420,00) wurde als Spende dem Kinderhort San Helios in Hallein übergeben.

Im Rahmen der Feier wurde unserem Pfarrer Raimund von der Männerrunde die Maibaum-Tafel des heuer von ihm gespendeten Maibaums überreicht.

Kulinarisch verwöhnt wurden die Ehrenamtlichen vom Halleiner Dorfladen und das Bläser-Ensemble „Hia und Do“ umrahmte das Fest musikalisch.

 

 

 

4. Rehhofer Pfarr-Olympiade für Kinder

Die 4. Pfarr-Olympiade fand heuer bei traumhaften Wetter statt. Unser Spielefest hatte heuer zwar Konkurrenz vom Ruperti-Kirtag, dennoch kamen 15 Kinder und diese hatten viel Spaß mit den vorbereiteten Stationen. Es war ein gemeinschaftliches Bewältigen der Aufgaben und mit 15 goldenen (Schoko-) Medaillen konnten wir ein sensationelles Team-Ergebnis einfahren! Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!

Sommerspaß mit unseren Minis

Am Wochenende vor Schulschluss war für unsere Minis Spiel und Spaß angesagt. Mit einem gemeinsamen Zeltlager auf dem Spielplatz unseres Pfarrkindergartens endete heuer dieses Ministrantenjahr. Tropische Temperaturen heizten die Stimmung zusätzlich auf. Wir verbrachten den Nachmittag im nahen Wald, wo es eine "Zeitbombe" rechtzeitig zu entschärfen gab und ein Suchspiel angesagt war: Wer findet die vorgegebenen Naturmaterialien als erster im Wald? Zurück im Pfarrzentrum begannen die Vorbereitungen für das Eltern-Programm am Abend. Kussmünder und Fingerabdrücke zierten Plakate, unter denen die Eltern dann die ihres eigenen Kindes herausfinden mussten. Eine Klopf-und Klatsch-Performance wurden von den Buben einstudiert, die Mädels studierten eine Macarena-Tanzeinlage ein. Zu später Stunde gab es ein stimmungsvolles Lichterlabyrinth auf dem Parkplatz vor dem Pfarrzentrum, und mit einer Gute-Nacht-Geister-Geschichte klang der Tag dann aus. Zu später Stunde wurde dann noch das Pfarrgespenst im Lager gesichtet! Nach dem Frühstück begannen wir den Tag mit einem gemeinsamen Morgenlob in der Tageskapelle und nach einer Zeit des Spielens endete unser gemeinsames Lager mit einem leckeren Pizza-Essen. Danke, liebe Minis, für eure treuen Dienste. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, nächstes Ministrantenjahr mit euch!

Firmungsgottesdienst mit GV Roland Rasser

Neun Firmlinge bereiteten sich in den vergangenen Monaten auf den Empfang des Firm-Sakramentes vor. GV Roland Rasser spendete ihnen das Sakrament. Danke an die Frauenrunde und die weiteren musikalisch Mitwirkenden (Siegfried und Severin Siller, Bernhard und Johannes Böhm, Carina Premstaller, Maria Herbst) für die wunderschöne Gestaltung dieses Gottesdienstes!

Ministranten-Fußballturnier in Kuchl

Am Pfingstdienstag, 11. Juni, veranstaltete die Kath. Jungschar ein Ministranten-Fußballturnier in Kuchl. Die Rehhofer Mannschaft bestand aus 5 Ministranten/-innen (Andreas, Beatrix, Lena, Leonie und Josef) und drei Jungscharkindern (Paulo, Sebastian und Fabian). Carina war als Begleitperson und Motivatorin mit dabei.

Zwölf Teams aus Tennengauer Pfarren haben sich sportlich gemessen. Der Einsatz unserer Mannschaft war groß. Mit Begeisterung haben alle gekämpft. Für einen Pokal reichte es leider nicht. Als Fußballer-Gage gab es auf dem Heimweg ein wohlverdientes Eis.

 

 

Erstkommunionfeier 2019

Am Sonntag, 19. Mai, feierten zehn Rehhofer und fünf Rifer Kinder ihr Fest der Hl. Erstkommunion in unserer Pfarrkirche! Unsere Rehhofer Frauenrunde gestaltete den festlichen Gottesdienst musikalisch!

(Foto 1-4: Fotograf Peter Sütö / Foto 5+6: Pfarre Rehhof)

Maifest 2019

Das 37. Rehhofer Maifest wurde wieder ein voller Erfolg! Die Aufbauarbeiten des heurigen Festes fanden bei starkem Regen statt. Unser wetterfestes Maifest-Team ließ sich davon nicht beirren und wurde am Feiertag mit einem traumhaften Wetter belohnt. Die zahlreichen zufriedenen Besucher, gute Laune und auch gute Einnahmen waren der Lohn für die große Mühe. Unser Maibaumspender war heuer unserer Pfarrprovisor Dr. Raimund Sagmeister! Danke den vielen fleißigen Händen, die dieses Fest wieder möglich gemacht haben!

Karwoche und Ostern in Rehhof

Die Eröffnung des 2016 angefertigten Heiligen Grabes gehört nun schon zur Rehhofer Tradition. Es hat auch heuer wieder (ab der Osternachtfeier als "Leeres Grab") seinen Platz in der Marienkapelle bis zum Hochfest Christi Himmelfahrt. Das an Symbolhandlungen und Riten reiche Osterfest wurde von unseren engagierten Ministrantinnen und Ministranten wieder souverän mitgestaltet, die auch in den Osterferien wie jedes Jahr zuverlässig und fleißig zu den Proben kamen. Liebe Minis, danke für euren großen Einsatz! Danke auch allen Lektoren, Kantoren und natürlich Christine für die umfangreichen Vorbereitungen und die Mitgestaltung!

Ökumenisches Taizegebet 2019

Am Dienstag, 16. April 2019 luden die katholischen Pfarren Hallein, Rehhof, Kuchl und die evangelische Pfarrgemeinde Hallein wieder zum gemeinsamen ökumenischen Taizé-Gebetsabend ein.

Die stimmige musikalische Gestaltung übernahm auch heuer wieder der evangelische Kirchenchor Hallein.

 

 

Die Ratschen waren heuer wieder zu hören!

Der im letzten Jahr wieder belebte Osterbrauch des Ratschen-Gehens wurde auch heuer wieder mit Freude von unseren Ministranten und Ministrantinnen ausgeübt.

Pfarrwallfahrt nach Assisi, Rom und Padua

Die Rehhofer Pfarrwallfahrt wurde heuer in einem größeren Rahmen begangen. Diesmal ging es zu heiligen Stätten in Italien und die Pilgerschar setzte sich überpfarrlicher zusammen als bisher. 24 Pilgerinnen und Pilger aus Rehhof und weitere aus Niederalm, Golling, Kuchl, Adnet, Krispl, Lend und dem Lungau machten sich gemeinsam auf nach Assisi, Rom und Padua. Die Reise wurde organisiert von unserem Pfarrer Raimund Sagmeister. Sein Insider-Wissen als „halber Römer“ kam der ganzen Gruppe zugute. Wir verbrachten eine interessante und informative Woche an heiligen Stätten, ließen uns von den Lebensgeschichten der Heiligen berühren und waren von den besichtigten Kirchen und Kunstwerken beeindruckt. Auch das Wetter spielte mit: eine Woche frühlingshaftes, fast schon frühsommerliches Traumwetter trug mit dazu bei, dass diese Fahrt allen in bester Erinnerung bleiben wird. Danke, Pfr. Raimund, für die perfekte Organisation und die interessanten geschichtlichen Ausführungen in diesen Tagen.

 

 

Firmprojekt Suppensonntag

Am 2. Fastensonntag, 17.03. stellten sich unsere Firmlinge beim Pfarrgottesdienst vor. Zugleich wurde auch der schon traditionelle "Fastensuppen-Sonntag“ begangen, bei dem eine Gruppe unserer Firmlinge sich besonders engagiert hat. Andreas Böhm stellte im Rahmen des Gottesdienstes ein Hilfsprojekt in Tanzania vor. Beatrix, Hannah, Sebastian und Paul brachten selbstgemachten Suppen mit zum anschließenden Fastensuppen-Essen im Pfarrsaal, und haben fleißig ausgeschöpft und mitgeholfen und so zum Gelingen dieser Fastenaktion beigetragen.

Reinerlös beim Suppen-Essen für die Aktion Familienfasttag: € 479,50 (inkl. Kollekte)!

Danke allen Firmlingen, die sich engagiert haben!

Danke auch allen weiteren Suppenköchinnen und –köchen für die köstliche Suppen-Auswahl: Erna Auer, Sophie Brandauer, Gerti Fuschlberger, Petra Gasser, Maria Gekle, Albert Greinmeister, Karin Kogler, Renate Rothe

 

 

Eine Christus-Ikone wandert durch Rehhof

Im Pfarrgemeinderat entstand die Idee, in der Fastenzeit eine "Fasten-Ikone" als Anregung zum Gebet in der Familie weiterzugeben. Ähnlich, wie im Advent, wo ein Marienbild weitergegeben wird.

Prof. Franz Waldhör malte für diese Aktion eine wunderschöne Christus-Ikone. Beginnend mit Aschermittwoch wurde diese Ikone nun mittwochs bzw. sonntags weitergegeben. Beigegeben wurden Kreuzwegandachten für Erwachsene und Kinder und Schriften, die österliches Brauchtum und den christlichen Glauben kindgerecht erläutern. Die Aktion fand guten Anklang und wird in der nächsten Fastenzeit wieder angeboten werden.

 

 

Halleiner Fastenaktion 2019 - Maria in der Bibel

Der 1. Abend der Fastenaktion 2019 fand am 12. März 2019 im Pfarrzentrum der Pfarre Rehhof statt, deren Kirche – passend zum heurigen Thema – der Gottesmutter Maria geweiht ist.

Die Religionspädagogin MMag. Dr. Gerlinde Katzinger referierte am ersten Abend und setzte den Schwerpunkt ihrer Ausführungen über die Inhalte, die in der Bibel über Maria zu finden sind. Die „Suche“ der Referentin nach Informationen über Maria  begann in den 4 Evangelien.

Markusevangelium

Das Markusevangelium gilt vielen Theologen als das älteste Evangelium, es dürfte 70 n.Chr. entstanden sein. In diesem Evangelium finden sich nur sehr wenige und recht kurze Informationen über Maria. Diese Texte sind durchaus ernüchternd und stellen das traditionelle Marienbild einigermaßen in Frage. Überhaupt keine Informationen finden sich über die Kindheitsgeschichte Jesu. Die Erzählungen konzentrieren sich auf das öffentliche Wirken des erwachsenen Jesus. Maria gehört nicht zu den Jüngern Jesu und wird auch in der Kreuzigungsszene und der Grablegung Jesu nicht erwähnt.

Die zentralen Texte erzählen vom Wirken Jesu und davon, dass die Menschen in seiner Heimat nicht an ihn als Propheten glauben (der Prophet im eigenen Land zählt nicht). Das Leben Jesu klingt sehr distanziert seiner eigenen Familie gegenüber. In einer Stelle der Schrift sagt seine Familie sogar, das „er von Sinnen ist“. Es ist für Maria sehr schwierig nachzuvollziehen, welchen Weg ihr Sohn Jesus genommen hat.

Die Familie Jesu gilt als durchschnittliche Familie, es ist an keiner Stelle die Rede davon, dass sie eine außergewöhnliche Familie wäre. Markus zeichnet ein sehr nüchternes und ein sehr ernüchterndes Bild von Maria. Marienfrömmigkeit und Marienverehrung, wie sie vor allem in der kath. Kirche und Orthodoxie entwickelt hat, kann sich nicht auf das Markusevangelium berufen. Maria ist eine durchschnittliche Frau, die mit dem Weg ihres Sohnes hadert, ein Schicksal, das sie wohl mit vielen Müttern auch heute teilt.

Matthäusevangelium

In diesem Evangelium wird Maria insgesamt 13-mal erwähnt, entweder namentlich oder indirekt (zB. „das Kind und seine Mutter“). In dieser Schrift gibt es auch ein „Kindheitsevangelium“. Wobei nicht von Kindheitsgeschichten, sondern vom Kindheitsevangelium berichtet werden sollte, weil die Erzählungen über den Eintritt Jesu in diese Welt schon eine Vorabzusammenfassung dessen bieten, was die Evangelien über den erwachsenen Jesus berichten. In der Passionserzählung selbst kommt Maria auch bei Matthäus nicht vor.

Das Matthäusevangelium ist nicht wirklich eine Grundlage für die Marienfrömmigkeit. Maria tritt an keiner Stelle als sprechende oder handelnde Person auf. Sogar bei der Beschreibung der Geburt Jesu konzentriert sich der Evangelist hauptsächlich auf Josef. Es ist nirgends davon zu lesen, dass Maria eine Zustimmung gibt für das, was ihr „zugemutet“ wird. Das ist sicherlich als eine Abbildung der sozialen Ordnung der damaligen Zeit zu sehen.

In diesem Evangelium findet sich auch der theologische Hinweis auf die jungfräuliche Geburt Jesu im Alten Testament.

Lukasevangelium

In diesem Evangelium wird zweifelsfrei am meisten über Maria berichtet. Zu den bekanntesten Bibelstellen zählt die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium, davon wissen auch Schüler am meisten, diese Geschichte kennen sie einigermaßen.

Der Evangelist hat den Beinamen „der Ikonenmaler“ bekommen. Dies wahrscheinlich deshalb, weil die Erzählungen sehr persönlich und genau beschrieben sind, fast „ausgemalt“. Er setzt auch andere Schwerpunkte im Zusammenhang mit Maria im Gegensatz zu den vorgenannten Evangelisten. Bei allen zentralen Ereignissen ist Maria beim Lukasevangelium mit dabei. Es gibt auch eine zweite Ankündigungsszene bei der Ankündigung der Geburt von Johannes des Täufers. Maria bringt ihre Bedenken vor, vertraut aber letztlich auf die Ankündigung Gottes und entscheidet selbständig.

Die Geburtsszene wird bei Lukas in Armut beschrieben, weder Nachbarn, Verwandte oder Freunde können Maria unterstützen. Nur die „Randgruppe“ der Hirten kommt Maria zu Hilfe. Es wird schon in der Weihnachtsgeschichte vorweggenommen, dass die Aufgabe, Mutter Jesu zu sein, keine Einfache ist.

Auch bei Lukas ist nachzulesen, dass Maria ihren Sohn nicht immer versteht, es kommt auch zu Zurückweisungen Jesu mit dem Hinweis, dass nicht die Blutsverwandschaft das Wesentliche ist („… selig sind die, die das Wort hören und es befolgen“). Für Jesus ist Maria nicht nur Mutter, sondern vor allem auch Hörende und Glaubende und sie nimmt auch keine besondere Position ein. Maria ist in erster Linie ein Vorbild im Glauben.

Johannesevangelium

Dieses weicht in vielen Belangen von den anderen Evangelien ab, auch hinsichtlich der Erzählungen über Maria. Eine Stelle ist die Erzählung über die Hochzeit zu Kanaa und eine weitere die Szene mit Jesus am Kreuz. Diese beiden Erzählungen bilden einen Rahmen über das öffentliche Wirken Jesu. Als der Wein bei der Hochzeit zu Kanaa ausgeht, holt sich Maria eine schroffe Zurückweisung von Jesus, als Jesus sie mit „Frau“ und nicht mit Mutter bezeichnet und dadurch auf Distanz zu ihr geht. Als Grund für die Distanzierung sagt Jesus, dass seine Stunde noch nicht gekommen ist. Daraufhin gibt Maria den Dienern den Auftrag das zu tun, was Jesus ihnen sagt und bestätigt damit das volle Vertrauen in das Tun Jesu. Und dieses Vertrauen wird ein „voller Erfolg“ in Form des Wunders von Kanaa.

Nach dieser Hochzeit wird Maria von Jesus nur mehr ein einziges Mal unter dem Kreuz genannt. In dieser Szene wird vollendet, was sich schon zu Beginn des Evangeliums andeutet, nur im Glauben an Gott gehören wir zu Jesus und sind wir mit ihm „verwandt“. Von der leiblichen Mutter wird Maria zur Mutter und Keimzelle, zu der alle Menschen gehören, die sich im Glauben an Jesus zu dieser neuen Familie zugehörig fühlen.

Das Protoevangelium des Jakobus

Im „Protoevangelium“ finden sich Informationen rund um Maria, die in den 4 Evangelien nicht verzeichnet sind. Im 1. Jahrhundert nach Christus wuchs unter den Christen das Interesse, sich an Jesus zu erinnern und das auch niederzuschreiben. So entstanden zahlreiche Texte, aus denen das „Neue Testament“ zusammengestellt wurde. Dabei gab es in den Gemeinden durchaus Unterschiede, welche Texte gelesen wurden bzw. welche Textquellen Verwendung fanden. Die große Anzahl an Texten machte später eine Auswahl und eine Ordnung notwendig und führte zu einer regional sehr unterschiedlichen Diskussion über die Verbindlichkeit der einzelnen Texte. Bis zum 4. Jahrhundert gab es keine zentrale kirchliche Autorität, die über eine Auswahl der Texte hätte entscheiden können. Sehr früh aber war man sich einig über die 4 Evangelien, dass diese besondere Wichtigkeit haben.

Die nicht weiter als besonders wichtig geltenden Schriften galten lange als geheim, was aber nicht richtig ist, da diese in Bibliotheken durchaus verfügbar waren und auch heute leicht verfügbar sind.

Zu den geschätzten Schriften gehört u.a. das „Protoevangelium“ des Jakobus. In diesem finden sich einige Schlüsselstellen hinsichtlich des Verständnisses der Marienverehrung in den verschiedenen Orten und Gemeinden. Joachim und Anna, die Eltern Marias, werden als sehr angesehene Personen beschrieben, die sich über die Geburt ihrer Tochter (Maria) sehr freuen; eine Freude über ein neugeborenes Mädchen, die damals durchaus nicht üblich war. In ihrer Dankbarkeit über die von Gott genommene Schmach der Kinderlosigkeit versprechen sie, ihr Kind in den Tempel zu bringen und dort bis zum 12. Lebensjahr aufwachsen zu lassen. Josef wird in diesem Evangelium als Witwer beschrieben, von daher kommt sicher auch die übliche Darstellung von Josef als „älteren“ Mann. Josef wehrt sich zuerst, Maria in ihre Obhut zu nehmen, lässt sie aber noch im Tempel zurück, da er noch einige Projekte beruflich fertig machen musste. Maria wurde ausgewählt, am Tempelvorhang mitzuarbeiten. Bei dieser Tätigkeit kam es zu einer Erscheinung, in der ihr mitgeteilt wurde, dass sie zur Mutter Jesu ausgewählt wurde. Maria wird als 16-jährige beschrieben, als sie diese Mitteilung bekommt. Als Josef von der Arbeit heimkehrt, ist Maria im 6. Monat schwanger. Josef weint bitterlich und macht sich auch selbst Vorwürfe, warum er sich nicht besser um Maria gekümmert hat. Erst durch die Erscheinung eines Engels im Traum nimmt Josef diese Umstände an und lässt die „Dinge“ kommen wie sie kommen sollen.

Eine der Kernaussagen dieses Evangeliums ist jene über die Jungfräulichkeit Mariens, die auch nach der Geburt Jesu Jungfrau bleibt. Die Geburt selbst wird so beschrieben, dass sie in einer Höhle stattgefunden hat. Die Szene mit der Krippe im Stall gehört in dieser Schrift zur Furcht vor Herodes, vor dem Jesus versteckt werden musste.

Autor: Helmut Meisl, Hallein

 

 

Kunterbuntes Faschingstreiben in Rehhof

Am Sonntag, 24.02., veranstaltete unsere Frauenrunde mit zahlreichen weiteren Helferinnen und Helfern wieder ein kunterbuntes Faschingstreiben für unsere Kleinen. Viele waren gekommen und hatten jede Menge Spaß.

Danke an die Frauenrunde und alle, die sich mit eingebracht haben und so diesen gelungenen Nachmittag möglich gemacht haben!!

Pfarr-Flohmarkt

Am Wochenende 02./03.02.2019 veranstalteten wir heuer wieder einen Flohmarkt, der dank unseres gut eingespielten Teams wieder erfolgreich war. Danke allen fleißigen Händen vor Ort und auch allen fleißigen Händen, die unser Team und alle, die zum Stöbern gekommen waren, mit leckersten Kuchen und Mehlspeisen verwöhnten!

20 wetterfeste Sternsinger waren für die gute Sache unterwegs!

Auch heuer haben sich wieder 20 motivierte junge Rehhofer Kinder am 4. und 5. Jänner auf den Weg gemacht und für die ca. 500 Projekte in Armutsgebieten gesungen und gesammelt. Der massive Wintereinbruch wurde tapfer gemeistert; einige waren an beiden Tagen im Einsatz. Müde, nass, aber mit Begeisterung sind sie von ihren Einsatzgebieten wieder zurückgekommen. Und ... es war cool!!

Danke auch den 7 Begleiter/-innen und den 9 Jausenspenderinnen für ihren Einsatz!